Medienmitteilungen

Medienmitteilung 11. Juni 2022

Die MTV wächst! An der diesjährigen Delegiertenversammlung wurden die Werdenberger Schloss-Festspiele einstimmig als 15. Mitglied in die Vereinigung aufgenommen.

Am vergangenen Samstag konnte Béa Bieber, Präsidentin der Musiktheater Vereinigung Delegierte der 14 angeschlossenen Bühnen aus der Schweiz, Liechtenstein und Vorarlberg sowie zahlreiche Gäste an der ordentlichen Delegiertenversammlung in Hombrechtikon begrüssen.

Neben den «normalen» statutarischen Traktanden, die alle ohne grosse Diskussionen über die Bühne gingen, standen 2 spezielle Tagesordnungspunkte im Zentrum:

Das vorliegende Aufnahmegesuch der Werdenberger Schloss-Festspiele in den Verband freute alle Anwesenden besonders. In seiner kurzen Vorstellungsansprache erklärte der Delegierte der Schloss-Festspiele, Kuno Bont, dass seine Bühne den Mehrwert einer Mitgliedschaft in der MTV für essenziell empfinde. Gerade nach Corona gibt es für Kulturschaffende immer noch zahlreiche Herausforderungen, die anzugehen sind. Im Verbund können Anliegen mit mehr Kraft vertreten werden; der Austausch und der grosse Pool an Knowhow im Bereich Musiktheater können alle gemeinsam nutzen. Dieser Umstand überzeugte die Werdenberger, sich als neues Mitglied bei der MTV zu bewerben.

Mit Freude wurde dann auch von der Versammlung das 15. Mitglied der MTV einstimmig in die Vereinigung aufgenommen.

Zweiter spezieller Punkt dieser Delegiertenversammlung war der Besuch von Herrn Kopf und Frau Geipel des Verlags Musik & Bühne in Wiesbaden. Nachdem der Musikverlag Zürich per Ende 2021 seine Arbeit niederlegte, vertreten nun mehrere Verlage die Tantiemeninteressen ihrer Mandanten für die Aufführungen in der Schweiz und Liechtenstein. Einer davon ist jetzt neu der Verlag Musik & Bühne. Es war deshalb für die MTV-Mitglieder sehr wertvoll, die Ansprechpartner im Verlag aus Deutschland persönlich kennenzulernen. Intensive erste Gespräche wurden dann auch gerne in den Kaffeepausen und während des gemeinsamen Mittagessens geführt.

Im Anschluss an die DV machte ein Motivationsreferat von Roman Probst, Kommunikator FH & CAS Digital Marketing, welcher über die Wichtigkeit aller bekannten Werbekanäle für die unterschiedlichen Zielgruppen des Musiktheaterpublikums aus seiner Erfahrung sprach, Mut. «Nutzen wir gemeinsame Stärken, um richtig und wirkungsorientiert zu werben». Die richtige Werbung wird eines der matchentscheidenenden Faktoren sein, das Musiktheaterpublikum für unsere Produktionen zu begeistern.

Mehr Infos zu unseren Mitgliedern und zur Arbeit der MTV unter www.musiktheatervereinigung.ch 

Vertreterinnen und Verteter der Mitgliederbühnen an der Delegiertenversammlung in Hombrechtikon

1FL TV Bericht der Delegiertenversammlung 2021

Medienmitteilung 25. September 2021

Die Delegierten der Musiktheater Vereinigung tagten in Balzers. Corona und seine Folgen für die Kultur und den Theaterbühnenbereich standen auch diesmal im Zentrum der Versammlung.

Béa Bieber, Grossrätin und Präsidentin der MTV, konnte am 25.9.2021 Delegierte der vierzehn angeschlossenen Musiktheater aus der Schweiz, Liechtenstein und Vorarlberg coronakonform zur jährlichen Delegiertenversammlung in Balzers begrüssen. „Corona ist nach wie vor eine grosse Herausforderung für alle Kulturschaffenden“, hielt sie einleitend fest. Der Auftrag der Musiktheater Vereinigung, die angeschlossenen Theaterbühnen bei ihrer Arbeit zu vernetzen, zu unterstützen und zu stärken, ist im aktuellen «Corona-Umfeld» doppelt wichtig».

Ein Traktandum stand im Zentrum der diesjährigen Zusammenkunft: Durch die Corona-Pandemie haben zahlreiche der angeschlossenen Musiktheater (und auch andere Theater) ihre Produktionen gecancelt und/oder verschoben; damit steigt 2022 die Dichte des Angebotes. «Hier ist Solidarität gefragt. Nur gemeinsam schaffen wir einen spannenden Spielplan und schliessen gegenseitige Konkurrenz aus» hielt Béa Bieber im Namen des Vorstandes fest. Bereits eingeleitete, durch den Bund unterstützte Transformationsprojekte an MTV-Bühnen (z.B. am Theater Arth) wurden diskutiert und Erfahrungen darüber ausgetauscht. «Es ist wichtig, im Rahmen der aktuellen Möglichkeiten kleinere Produktionen zu organisieren und zur Aufführung zu bringen. So bedienen wir das nachgewiesene Bedürfnis nach Begegnung und Kultur, können uns aber die nötige Zeit nehmen, um die Entwicklung der Bedürfnisse in den nächsten Monaten genau zu beobachten, bevor wir erneut mit Grossproduktionen starten». Studien dazu belegen, dass 55 % der Menschen in der Schweiz  Kultur wieder gleich wie vor Corona besuchen möchten; wie sich das Verhalten der anderen 45 % entwickelt, muss in nächster Zeit gut beobachtet werden.

Der gesamte Vorstand stellte sich erneut für eine weitere Amtsperiode von zwei Jahren zur Wahl und wurde einstimmig wiedergewählt. « Wir freuen uns über das Vertrauen und auf unsere weitere Arbeit für Euch», freute sich die alte und neue Präsidentin.

Die restlichen Traktanden wurden zügig abgearbeitet.

An die ordentliche DV schloss ein Referat von Jörg Gantenbein, Präsident des svtb (Verband technischer Bühnen -und Veranstaltungsberufe) an. Er berichtete über seine wichtige Netzwerkarbeit während Corona mit verwandten Verbänden, welche schnell und zuverlässig verbindliche Coronaschutzkonzepte für Bühnenproduktionen ermöglichte.

Den Appetithappen für Auge und Ohr vor dem Mittagessen steuerte Kabarettistin Esther Hasler (mit Liechtensteiner Wurzeln) bei und entführte die DV-TeilnehmerInnen mit ihrer Leichtigkeit in die unbeschwerte Bühnenwelt.

«Die grosse Vielfalt und die Eigenheiten all der aktiven Musiktheater in der Schweiz, Liechtenstein und in Vorarlberg gilt es zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu stärken, damit auch das Publikum von morgen einen Abend in dieser, besonderen und anderen Welt erleben kann», schloss die Präsidentin.

Die MTV dankt der Gemeinde Balzers und der Operette Balzers für die herzliche Gastfreundschaft.

Informationen zur MTV und zu den Produktionen der angeschlossenen Bühnen unter

www.musiktheatervereinigung.ch

Auf dem Bild: Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliederbühnen an der Delegiertenversammlung 2021

Medienmitteilung März 2021

Balzers, 1. März 2021 ǀ Seit Jahrzehnten ist unser Mitglied, die Operette Balzers, im regionalen Kulturgeschehen fest verankert. In diesem Jahr blickt sie auf ihre erste Operettenproduktion vor 75 Jahren zurück. Damals wurde «Das Dorf ohne Glocke» von Edward Künneke aufgeführt. Die Geschichte der Organisation selbst begann bereits früher.

Die Akteure unterhielten in den ersten Jahren ihr Publikum mit Theaterstücken und Singspielen, bis 1946 die eigentliche Operettenära begann. Im Jubiläumsjahr 2021 nehmen die Kulturschaffenden die Vorbereitung für Johann Strauss’ «Eine Nacht in Venedig» in Angriff, welche als Jubiläumsoperette Anfang 2022 zur Aufführung gelangen wird.

Die Philatelie Liechtenstein lanciert zu diesem freudigen Anlass die Sondermarke «75 Jahre Operette Balzers» (Wertstufe CHF 0.85). Das Wertzeichen ist viergeteilt und zeigt im Uhrzeigersinn eine Bühne mit Vorhang und Spotlichtern, die Zahl 75, eine Maske als Symbol für das Theater sowie den Greif aus dem Wappen der Gemeinde Balzers.

Gestalterin Sereina Hatt hat dafür die Wappenfarben Blau und Gold sowie das Dunkelrot des Erscheinungsbildes der Operette aufgegriffen und verlieh der Sondermarke mit der Heissfolienprägung in Gold feierliche Akzente.
https://www.philatelie.li/webseite/ausgabeinformationen/ausgaben/issue/75-jahre-operette-balzers/

Medienmitteilung Juni 2020

Die Delegierten der Musiktheater Vereinigung tagten in Sirnach. Corona und seine Folgen für die Kultur und den Theaterbühnenbereich standen im Zentrum der Versammlung

Béa Bieber, Grossrätin und Präsidentin der MTV, konnte am 27.6.2020  dreizehn der vierzehn angeschlossenen Musiktheater aus der Schweiz, Liechtenstein und Vorarlberg  zur jährlichen Delegiertenversammlung begrüssen.  „Die heutige Tagung steht unter dem Motto Solidarität und gemeinsam tragfähige Lösungen zu finden“, hielt sie einleitend fest. Der Auftrag der Musiktheater Vereinigung, die angeschlossenen Theaterbühnen bei ihrer Arbeit zu vernetzen, zu unterstützen und zu stärken, ist im aktuellen «Corona-Umfeld» doppelt wichtig». Bis zu einem möglichen weiteren Lockerungsschritt der vom Bund verordneten Sicherheitsmassnahmen kann noch Zeit verstreichen; langfristige Planung von Theater-Produktionen ist schwierig; kostendeckend zu arbeiten im Sälen mit 400 bis 650 Sitzplätzen aktuell fast unmöglich. Hier gilt es Lösungen zu finden.

Im vergangenen Verbandsjahr konnten die Aufträge an den Vorstand erfolgreich abgearbeitet werden: z.B. werden mindestens sechs der angeschlossenen Bühnen in Zukunft das gleiche Ticketingsystem verwenden. Also eine gemeinsame Lösung für viele Nutzende.

Zwei der Versammlungs-Traktanden standen im Zentrum der diesjährigen Zusammenkunft: Durch die Corona-Pandemie haben zahlreiche der angeschlossenen Musiktheater (und auch andere Theater) ihre Produktionen gecancelt und ins nächste Jahr verschoben; damit steigt 2021 die Dichte des Angebotes. «Hier ist Solidarität gefragt. Nur gemeinsam schaffen wir einen spannenden Spielplan und schliessen gegenseitige Konkurrenz aus, z.B. mit der gleichen Stückwahl» leitete Béa Bieber die Diskussion über eine klare Konkurrenzregelung ein. Der entsprechende Antrag der Operettenbühne Bremgarten, der diese Konkurrenzsituation fair regeln will, wurde dann auch  mit grosser Mehrheit angenommen und bei der direkt anschliessend traktandierten Statutenrevision einstimmig verbindlich aufgenommen.

Im Namen des Vorstandes plädierte die Präsidentin für einen gemeinsamen Workshop im September zu folgenden Themen: Diskussion der Rahmenbedingungen für Anträge an den Bund für Bundesmittel und gemeinsam zu erarbeitende Lösungen für das Thema «Wie weiter für unsere Bühnen während und nach Corona». Auch dieser Antrag wurde einstimmig angenommen und das Datum dafür direkt festgesetzt.

Die restlichen statutarischen Traktanden wurden allesamt einstimmig und zügig behandelt. Nicole Zumstein wurde nach einem Jahr im Vorstand verabschiedet und Hans Peter Rathgeb, Vertretung der Operettenbühne Hombrechtikon wurde einstimmig als ihr Nachfolger gewählt.

Die Zeit war knapp bemessen für den allgemein grossen Diskussionsbedarf. Trotzdem fand sich Zeit für das interessante Referat von Georges Steinmann, Künstler, Musiker und Researcher. Er stellte das Thema «Nachhaltigkeit im Kulturbereich» ins Zentrum seines Vortrags. «Es ist eindrücklich, dass in den 17 Nachhaltigkeitszielen des Bundes (Agenda 2030) die Kultur kein einziges Mal erwähnt ist. Gerade in der Kultur ist nachhaltiges Arbeiten enorm wichtig». Anhand eines Beispiels (dem Bau des ARA-Verwaltungsgebäudes in Bern) zeigte er auf, wie wichtig es ist, bei jedem Handlungsschritt dessen Nachhaltigkeit zu hinterfragen. Eben auch im Kulturschaffen. «Im Bühnenbereich reicht dies von der Produktion der Kulissen- und Bühnenelemente, übers Catering bis zur Rekrutierung der Mitwirkenden. Gerade dieser Punkt ist speziell wichtig, geht es doch auch um die Möglichkeit der kulturellen Teilhabe. Nur gemeinsam können wir in jedem Bereich gute Lösungen finden».

Mit dieser Aussage schloss sich der Kreis sehr treffend zum einleitenden Votum der Präsidentin im Bezug zur Solidarität und dem «gemeinsam Lösungen finden».

«Die grosse Vielfalt und die Eigenheiten all der aktiven Musiktheater in der Schweiz, Liechtenstein und in Vorarlberg gilt es zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu stärken, damit auch das Publikum von morgen einen Abend in dieser, besonderen und anderen Welt erleben kann», schloss die Präsidentin.

Ein kurzer Besuch im Kloster Fischingen beendete die Tagung.

Die MTV dankt der Gemeinde und der Operettenbühne Sirnach für die herzliche Gastfreundschaft.

Informationen zur MTV und zu den Produktionen der angeschlossenen Bühnen unter www.musikthatervereinigung.ch


Der neue Vorstand (v.l.): Christoph Linder, Cornelia Badertscher, Béa Bieber, Hans Peter Rathgeb

Medienmitteilung Juni 2019

Die Delegierten der Musiktheater Vereinigung tagten in Root  und setzen mit dem neu gewählten Vorstand starke Zeichen für eine positive Zukunft der Musiktheaterbühnen.

Peter Eichenberger, Vorstandspräsident der MTV, durfte am 22.6.2019 zahlreiche VertreterInnen der 14 angeschlossenen Musiktheater aus der Schweiz, Liechtenstein und Vorarlberg in Root zur jährlichen Delegiertenversammlung begrüssen, dies auf Einladung der Operettenbühne Root. „Auch heute wollen wir die Zusammenkunft  nutzen für den gegenseitigen Austausch“, hielt er einleitend fest. Der Auftrag der Musiktheater Vereinigung, die angeschlossenen Theaterbühnen bei ihrer Arbeit zu vernetzen, zu unterstützen und zu stärken, ist im aktuell dynamischen Umfeld doppelt wichtig. Die Konkurrenz an kulturellen Angeboten ist gross; gemeinsam mit Gleichgesinnten die Zukunft anzugehen, daher sehr wert- und sinnvoll.

Zwei der Versammlungs-Traktanden standen im Zentrum der diesjährigen Zusammenkunft: Zum einen der spannende Vortrag von Frau Mercedes Lämmler, die über die Rahmenbedingungen zur Beantragung von swisslos-Fördergeldern informierte. Rund 339 Mio. Franken werden im Jahr gesamtschweizerisch über den swisslos-Fonds für Projekte im Bereich Sport, Kultur, Soziales und Umwelt eingesetzt. Frau Lämmer erklärte die Wichtigkeit der Eingabedossiers, um swisslos-Gelder zu beantragen. « Erwähnen Sie ev. Zusammenarbeiten mit anderen Akteuren und die Freiwilligenleistungen. Diese zwei Punkte wollen wir aktuell speziell stärken und fördern».

Zum anderen standen in diesem Jahr wichtige Wahlen an. Da gleich drei Vorstandsmitglieder per DV ihr Amt abgeben wollten, machten sie sich gemeinsam schon frühzeitig auf die Suche nach NachfolgerInnen. Diese wurden gefunden in Nicole Zumsteg  der Operettenbühne Hombrechtikon und Cornelia Badertscher, Operettenbühne Bremgarten. Béa Bieber, bisheriges Vorstandsmitglied stellte sich zur Wahl als neue Präsidentin und Ressortverantwortliche Kommunikation der MTV, Christoph Linder der Operette Balzers, ebenfalls bisher, als Vizepräsident und Kassier. Das vorgeschlagene Vorstands-«Paket» wurde mit grossem Mehr gewählt; die neue Präsidentin konnte direkt zu ihrer ersten Amtshandlung schreiten: Die drei abtretenden Vorstandsmitglieder Peter Eichenberger, Hansjörg Hartmann und Karl Ulmer wurden von ihr und dem neuen Vizepräsidenten unter grossem Applaus verabschiedet. Ihre langjährige Arbeit für die MTV wurde mit einer Ehrenmitgliedschaft, einem Sozialzeitausweis und einem kleinen Präsent gewürdigt.

«Die grosse Vielfalt und die Eigenheiten all der aktiven Musiktheater in der Schweiz, Liechtenstein und in Vorarlberg gilt es zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu stärken, damit auch das Publikum von morgen einen Abend in dieser, besonderen und anderen Welt erleben kann», teilte die neu gewählte Präsidentin, Béa Bieber,  mit. «Der Austausch mit andern Schweizerischen Bühnen-Dachorgani-sationen und die engere Zusammenarbeit mit ihnen wird in meinem ersten Amtsjahr deshalb im Zentrum stehen». Bereits im August ist ein Zukunftsworkshop unter ihrer Leitung mit Beteiligung aller angeschlossenen MTV-Bühnen in Zürich geplant. Dieser Tag soll genutzt werden, um stärkenswerte Qualitäten der Musiktheaterbühnen festzuhalten und einen  entsprechenden Massnahmenkatalog zu erarbeiten, um diese proaktiv für die Zukunft zu festigen.

Informationen zur MTV und zu den Produktionen der angeschlossenen Bühnen unter www.musikthatervereinigung.ch

Medienmitteilung Mai 2018

Die Delegierten der Musiktheater Vereinigung tagten in Bremgarten setzen sich gemeinsam intensiv mit dem Thema «gemeinsam mehr erreichen» auseinander.

Peter Eichenberger, Vorstandspräsident der MTV, durfte am 26. Mai 2018 zahlreiche VertreterInnen der 14 angeschlossenen Musiktheater in Bremgarten zur jährlichen Delegiertenversammlung begrüssen, dies auf Einladung der Operettenbühne Bremgarten, „Auch heute wollen wir die Zusammenkunft nutzen für den gegenseitigen Austausch und das gemeinsame Angehen von zukunftsweisenden Aufgabenstellungen“, hielt er einleitend fest. Der Auftrag der Musiktheater Vereinigung, die angeschlossenen Theaterbühnen bei ihrer Arbeit zu vernetzen, zu unterstützen und zu stärken, ist daher im aktuell dynamischen Umfeld doppelt wichtig. Die Konkurrenz an kulturellen Angeboten ist gross; gemeinsam mit Gleichgesinnten die Zukunft anzugehen, daher sehr wert- und sinnvoll.

Die der Musiktheater Vereinigung angeschlossenen Bühnen (unter anderem auch die
Operettenbühnen Vaduz und Balzers sowie das Musiktheater Vorarlberg) haben alle eine längere Tradition und leisten für ihre Region und überregional einen wichtigen Beitrag zu einem spannenden Kulturkalender.

Zwei Themen standen im Zentrum der diesjährigen Zusammenkunft: Wie kann man seine Marketing-Strategie noch optimieren und welche neuen Mittel gibt es dafür ? Hier wurden die Mitglieder mit hilfreichen Tipps und Ideen versorgt.

Ein weiteres wichtigeres Thema der diesjährigen Zusammenkunft war die Frage der teilweise sehr hohen Tantiemenkosten für Operetten- und Musicalwerke, die bei uns bis 70 Jahre, international sicher 50 Jahre nach dem Tod des Urhebers für die Aufführung eines Stücks zu entrichten sind. Je nach Spieldauer oder andere Rahmenbedingungen einer Produktion können sich diese Tantiemen auf mehrere zehntausend Franken belaufen und damit einen nicht unbeachtlichen Teil eines
Produktionsbudgets ausmachen. Hier gute Konditionen auszuhandeln ist ein wichtiger Punkt. Das Vertrags-und Tantiemenrecht ist komplex, weshalb die MTV sehr dankbar war, Frau Dr. Simone Walther, Rechtsanwältin, die genauen Eckpunkte an der Delegiertenversammlung erläutern und auch die zahlreichen offenen Fragen dazu beantworten konnte. Die nächsten Monate wird der Vorstand diesem Thema noch vertieft Aufmerksamkeit schenken, um ihren Mitgliedern optimierte Bedingungen in diesem Bereich aufzeigen zu können.

Die grosse Vielfalt und die Eigenheiten all der aktiven Musiktheater in der Schweiz, Liechtenstein und in Vorarlberg gilt es zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu stärken, damit auch das Publikum von morgen einen Abend in dieser, besonderen und anderen Welt erleben kann.

Nach einer mehrheitlich erfolgreichen Musiktheatersaison im Winterhalbjahr sehen diverse der angeschlossenen Bühnen positiv in die Zukunft. Intensivierte Marketingmassnahmen, neue junge Regisseure mit frischen Inszenierungsideen, Spezialrabattaktionen für BesucherInnen unter 25 Jahren, den Bedürfnissen angepasste Aufführungszeiten waren bei einigen Bühnen der Schlüssel für eine erfolgreiche Saison. Die Operettenbühne Bremgarten führte sogar eine Benefiz-Vorstellung zu Gunsten der Stiftung Sternschnuppe durch.

Informationen zur MTV und zu den Produktionen der angeschlossenen Bühnen unter www.musiktheatervereinigung.ch

Auf dem Bild: VertreterInnen der 14 Mitgliedorganisationen der Musiktheatervereinigung die Referentin, Frau Dr. Simone Walther, Rechtsanwältin.

Medienmitteilung Juni 2017

Die Delegierten der Musiktheater Vereinigung tagten in Rheinfelden und setzen sich gemeinsam intensiv mit dem Thema «positive  Zukunft für Musiktheaterbühnen» auseinander.

Peter Eichenberger, Vorstandspräsident der MTV, durfte am 10.6.2017 zahlreiche VertreterInnen der 14 angeschlossenen Musiktheater in Rheinfelden zur jährlichen Delegiertenversammlung begrüssen, dies auf Einladung der Fricktaler Bühne, „Diese Zusammenkünfte werden gerne genutzt für den gegenseitigen Austausch und das gemeinsame Angehen von zukunftsweisenden Aufgabenstellungen“, hielt er einleitend fest. Der Auftrag der Musiktheater Vereinigung, die angeschlossenen Theaterbühnen bei ihrer Arbeit zu vernetzen, zu unterstützen und zu stärken, ist daher im aktuell dynamischen Umfeld doppelt wichtig. Die Konkurrenz an kulturellen Angeboten ist gross; gemeinsam mit Gleichgesinnten die Zukunft anzugehen, daher sehr wert- und sinnvoll.

Die der Musiktheater Vereinigung angeschlossenen Bühnen (unter anderem auch die Operettenbühnen Vaduz und Balzers sowie das Musiktheater Vorarlberg) haben alle eine längere Tradition. Die älteste angeschlossene Bühne, das Stadttheater Sursee, kann auf eine 217-jährige Geschichte zurückblicken. Gemeinsam sorgen all diese Musiktheater für unvergessliche Stunden beim Genuss von Operetten- und Musicalproduktionen, bieten zwischen 320 und 650 Sitzplätzen pro Vorführung an, dies an 7-30 Aufführungsdaten pro Produktion.

Jede Bühne pflegt ihre Eigenheiten: die Operette Möriken-Wildegg bringt öfters in Vergessenheit geratene oder selten gespielte Werke auf die Bühne und diese Spielzeit kommt eine ganz speziellen Orchesterbesetzung (ein reines Streichorchester, ergänzt mit einem Piano) zum Einsatz. Oftmals werden ein Teil der Akteure (Chor, Orchester, oft auch Solisten) aus der Region des Theaters rekrutiert, was die Verbundenheit enorm stärkt.

Viele der MTV-Bühnen bieten neben der Bühnenproduktion ein «Rundumpaket» an: man kann sich vor und/oder nach der Aufführung mit einem Themenmenu zum Stück einstimmen, einen Drink an einer besonderen Bar nehmen. Auch spezielle Ticket- und Aufführungsangebote für Jugendliche haben bei vielen der angeschlossenen Theater Tradition.

Ein wichtiges Thema der diesjährigen Zusammenkunft war die Frage der sehr hohen Tantiemenkosten, die sich je nach Dauer der Produktion auf mehrere Zehntausend Franken belaufen können. Die Aufführung von verschiedenen beliebten Operetten- und Musical-Werken sind mit diesen hohen Tantiemenkosten verbunden, die es einigen Theatern fast unmöglich machen, solche Stücke in ihr Repertoire aufzunehmen und zu spielen. «Hier sehe ich eine unserer Aufgaben, für unsere angeschlossenen Bühnen machbare Lösungen in dieser Frage zu suchen», teilt Peter Eichenberger mit. «Nur wenn wir auch Besondere und modernere Operetten und Musicals aufführen können, bleiben wir für unser Publikum spannend.»

Die grosse Vielfalt und die Eigenheiten all der aktiven Musiktheater in der Schweiz, Liechtenstein und in Vorarlberg gilt es zu pflegen, weiterzuentwickeln und zu stärken, damit auch das Publikum von morgen einen Abend in dieser, besonderen und anderen Welt erleben kann.

Informationen zur MTV und zu den Produktionen der angeschlossenen Bühnen unter www.musiktheatervereinigung.ch

Auf dem Bild: VertreterInnen der 14 Mitgliedorganisationen der Musiktheatervereinigung.

 

 

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